Achtsamkeit

Die Welt mit frischgewaschenen Augen sehen

Achtsamkeit ist eine geistige Haltung, die man üben und sich angewöhnen kann. Achtsamkeit praktizieren bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst und interessiert wahrzunehmen – und ihn so zu akzeptieren, wie er gerade ist.

Diese simple Veränderung der geistigen Ausrichtung kann das gesamte Denken, Fühlen und Handeln vollkommen verändern. Wo vorher reflexhaftes Reagieren vorherrschte und viele Probleme durch unbewusstes Handeln entstanden, wächst allmählich ein innerer Freiraum, der sich friedlich, still und heiter anfühlt.

Wer auf dem sicheren Boden der Achtsamkeit steht, kann auch mit schwierigen Situatio­nen konstruktiv umgehen. Man wird gelassener, warmherziger und lernt, das Leben jeden Tag mehr zu genießen. Das ist der Grund, warum inzwischen in vielen Lebensbereichen Achtsamkeit praktiziert wird, z.B. in der Psychotherapie, Wirtschaft und Medizin.

Auch die Wissenschaft bestätigt die weitreichenden positiven Auswirkungen: Gesundheit und Wohlbefinden, Konzentration und Leistungsfähigkeit, Selbstfürsorge und die Qualität sozialer Beziehungen wachsen mit einer regelmäßigen Achtsamkeitspraxis. Besonders intensiv und tiefgehend ist die achtsame Begegnung mit der Natur.